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Grundstein für neues Krippenhaus gelegt

von Dirk Marquardt

Bettina Albert (Bürgermeisterin Pronstorf, v.li.), Götz Leonhardt (Bürgermeister Strukdorf), Margrit Leonhardt (Kindergartenleiterin) und Kerstin Boekhoff (Gemeinde Geschendorf) legten zusammen mit Kindergartenkindern den Grundstein für das neue Krippenha

Goldenbek (mq). Der Grundstein für das neue Krippenhaus in Goldenbek ist gelegt. Der evangelische Kindergarten der Kirchengemeinde Pronstorf erhält in der Gärtnergasse gegenüber der bestehenden Einrichtung ein komplett neues Gebäude, in das zwei Krippengruppen mit je zehn Kindern einziehen werden. Nach den Sommerferien 2020 soll die Betreuung beginnen.

Pronstorf Bürgermeisterin Bettina Albert und ihr Strukdorfer Amtskollege Götz Leonhardt versenkten in einer Zeitkapsel eine Tageszeitung, die Baupläne, ein Wappen von Pronstorf und Münzen, ehe die Rolle ebenso wie der Behälter der Kindergartenkinder  eingemauert wurde. Der war gefüllt mit selbst gemalten Bildern.

Um den gesetzlichen Anspruch auf einen Krippenplatz zu erfüllen, sorgen die Gemeinden Prons-torf, Westerrade, Strukdorf und Geschendorf als Bauherr für das neue Krippenhaus. Dafür wurde das Grundstück gekauft und ein Siedlungshaus aus den 50er Jahren abgerissen. Grundlage ist die Förderung aus dem Bundesinvestitionsprogramm Kinderbetreuungsfinanzierung. „Damit können wir das Projekt umsetzen“, sagte Götz Leonhardt. Von den Gesamtkosten in Höhe von 573.800 Euro trägt der Bund 75 Prozent, das sind 430.350 Euro. Den Rest teilen sich die vier Gemeinden nach dem Einwohnerschlüssel sowie die Kirchengemeinde Pronstorf, die sechs Prozent bezahlt.

„Wir haben allein für Krippenplätze eine Warteliste von 25 Kindern“, sagt Kindergartenleiterin Margrit Leonhardt. Aktuell gibt es nur eine Krippengruppe. Mit der Einweihung des Krippenhauses wird sich die Situation entspannen. Bis dahin werden noch vier neue Mitarbeiterinnen gesucht.

Das Haus wurde vom Architekturbüro Rottgardt geplant und hat eine Nutzfläche von knapp 225 Quadratmetern. Das Gebäude erhält neben den zwei Gruppen- und zwei Schlafräumen, einem Sozialraum, den sanitären Anlagen und einer Teeküche einen neuen großen Raum für Mitarbeiterversammlungen und Elterngespräche. „Das hat uns bisher gefehlt“, sagt Margrit Leonhardt. Künftig können in dem Kindergarten, zu dem auch eine Waldgruppe in Westerrade gehört, bis zu 108 Kinder betreut werden.

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