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Gemüse-Ackerdemie startet in zweite Pflanzzeit

Kinder haben Spaß und Freude bei der Gartenarbeit

Die Mädchen und Jungen des Kindergartens Immenhuus bestellten schon im zweiten Jahr ihren Gemüseacker. Fotos: ohe

Blunk (ohe). Was darf  eine Knolle Fenchel kosten? Wer selbst einmal Gemüse in seinem Garten angebaut hat, nennt meist einen höheren Preis, als den, den der Supermarkt verlangt. Um die Wertschätzung von Lebensmitteln geht  es dem Verein Ackerdemia bei seinem Projekt Gemüse-Ackerdemie ebenso wie um gesunde Ernährung.
Vor einem Jahr startete die Gemüse-Ackerdemie ihr erstes Projekt im Kreis Segeberg auf einer Ackerfläche des Landhauses Schulze-Hamann in Blunk. Gruppen aus drei Kindergärten bauten dort unter Anleitung von Vereinsmitgliedern Gemüse an. In diesem Jahr ist nur noch die Kindertagesstätte Immenhuus aus Klein Rönnau dabei. „Den anderen war die Anfahrt zu weit“, sagt Kristina Kara vom Verein Ackerdemia.
Gastwirtin Angela Schulze-Hamann bewirtschaftet den übrigen Teil der Fläche jetzt mit ihren Auszubildenden. Zudem will sie bei anderen Kindergärten in der näheren Umgebung für das Projekt werben.
Eine Alternative bietet der Martin Meiners Förderverein (MMF).  Vereinssprecherin Bettina Kramer war beim Pflanzstart in Blunk vor Ort. „Wir bieten Kindergärten und Grundschulen eine Fläche in Bad Segeberg an“, sagt Bettina Kramer. Die Anbaufläche liegt in der Straße „Am Wasserwerk“. Erzieher und Lehrer, die Interesse an dem Angebot haben, können sich unter der Rufnummer 04551/909 156 bei ihr melden.
„Das ist eine ganz tolle Gruppe“, schwärmte Kristina Kara von den Mädchen und Jungen aus der Kita Immenhuus. Mit vollem Eifer waren die Drei- bis Sechsjährigen bei der Gartenarbeit. Salat, Kohlrabi, Fenchel, Palmkohl, Mangold, Rote Beete, Kartoffeln, Kürbisse, Zucchini, Mais und Zwiebeln pflanzten sie in den Beeten. Zudem säten sie Blumensamen aus.
Zur Erntezeit bereiten die Kinder aus ihrem eigenen Gemüse  im Kindergarten Speisen zu. Was übrig bleibt, nehmen die Jungen und Mädchen mit nach Hause.
Zur Belohnung gab Angela Schulze-Hamann allen Kindern Eis der Geestfrisch Meierei aus.

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