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Rapsblüte neigt sich dem Ende zu

von Gerald Henseler

Vor den Toren Bad Segebergs ist vom Rückgang des Rapsanbaus wenig zu spüren. Doch landesweit gehen die Anbauflächen immer weiter zurück. Foto: ohe

Bad Segeberg (ohe). Bei einem Spaziergang am Großen Segeberger See sieht man derzeit noch überall die leuchtend gelben Rapsfelder. Doch ihre Blütezeit neigt sich langsam dem Ende zu. Die Anbaufläche für Raps ist in Schleswig-Holstein weiter zurück gegangen. Erstmals seit 1987 ist Raps hinter Winterweizen und Wintergerste auf Platz drei im Ranking der Anbauflächen gefallen. Das teilt die Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein mit. Witterungsbedingt, aber auch aufgrund von Schädlingen und Krankheiten, erzielten Schleswig-Holsteins Landwirte in den vergangenen Jahren immer geringere Erträge im Rapsanbau.
Der Raps ist nicht nur eine wertvolle heimische Ölfrucht. Er zieht auch Insekten und Touristen an. Raps ist eine ergiebige Trachtpflanze. Er ist besonders reichhaltig an Nektar und Pollen. Kaum eine andere Tracht ermöglicht es Bienen in so kurzer Zeit so ergiebig Honig zu sammeln. Die Rapsblüte lockt Radfahrer, Reiter, Spaziergänger aus nah und fern an. Auch immer mehr Drohnenpiloten erobern den Luftraum über unserem schönen Bundesland, um die gelbe Pracht von oben zu betrachten.

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