Aus dem Geschäftsleben
Cedric von Ohlen unterstützt seine Eltern im Hotel Restaurant Zum alten Bahnhof

Lieber Landgasthof als Fünf-Sterne-Hotel

von Gerald Henseler

Britta und Hans-Peter von Ohlen freuen sich, dass ihr Sohn Cedric mit in ihren Landgasthof Zum alten Bahnhof in Blunk eingestiegen ist. Foto: ohe

Blunk (ohe). Im Hamburger Fünf-Sterne-Hotel Grand Elysée hat Cedric von Ohlen seine Ausbildung zum Hotelkaufmann erfolgreich abgeschlossen. Seit Juli 2018 ist er zurück im elterlichen Betrieb Zum alten Bahnhof in Blunk (Bahnhofstraße 12). „Ich liebe das familiäre Klima“, sagt der 22-Jährige. Seine Eltern Hans-Peter und Britta von Ohlen freuen sich, dass ihr Sohn in den eigenen Hotel- und Restaurantbetrieb eingestiegen ist.
Vor neun Jahren haben sie den Gasthof Zum alten Bahnhof in Blunk übernommen. Seither haben sie umfangreiche Renovierungsarbeiten durchgeführt und den Betrieb ständig erweitert. Neben Britta, Hans-Peter und Cedric von Ohlen arbeiten heute fünf Festangestellte in dem Hotel und Restaurant. Arbeit gibt es für alle genug. Die Familie von Ohlen würde gern noch weitere Mitarbeiter einstellen. Doch die sind schwer zu finden. „Wir bilden Lehrlinge in allen gastronomischen Berufen aus“, sagt Britta von Ohlen. Hotel- und Restaurantfachkräfte gehören ebenso dazu wie Köche, Hauswirtschafter und Hotelkaufleute.
„Die Ausbildung ist bei uns sehr abwechslungsreich“, sagt Cedric von Ohlen. In Küche und Service lernen die Auszubildenden das Handwerk von der Pike auf. Aber auch Fort- und Weiterbildungen bieten die von Ohlens ihren Mitarbeitern gern an.
Restaurant und Hotel sind mit modernster Technik ausgestattet. „Wir verbinden Tradition und Innovation“, sagt Cedric von Ohlen. Mit diesem Konzept glaubt er den Landgasthof noch lange erfolgreich weiterführen zu können. „Es gibt nur noch wenige Landgasthöfe mit einem großen Saal, wie wir ihn haben“, sagt Hans-Peter von Ohlen. Bei Feierlichkeiten aller Art ist der alte Bahnhof daher sehr gefragt. Auch die 20 Hotelzimmer sind stets gut ausgelastet. „ Wir könnten gut die doppelte Anzahl haben“, sagt von Ohlen. Auf längere Sicht hält er daher eine räumliche Erweiterung für notwendig.

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