Aus dem Geschäftsleben

Maklerprovisionen sollen geteilt werden

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„Makler sind Mittler zwischen Verkäufer und Käufer“, sagt Olaf Hinrichsen. Foto: hfr

Klein Rönnau (em). Die Bundesregierung hat sich nun grundsätzlich zum Thema Bestellerprinzip auf eine Teilung der Maklerprovision zwischen Käufer und Verkäufer geeinigt. „Die Doppeltätigkeit bleibt erhalten. Das ist eine gute Nachricht“, meint Olaf Hinrichsen, Inhaber der Firma Hinrichsen Marketing & Immobilien in Klein Rönnau (Bollmoor 2). Hiermit ist gemeint, dass der Makler sowohl für den Einen, als auch für den Anderen tätig sein darf. Der Kern der Neuregelung besteht darin, dass derjenige, der den Immobilienmakler zuerst beauftragt hat, mindestens so viel zahlen muss wie die andere Partei. Angebote wie Verkauf für Eigentümer kostenlos gehören damit wohl der Vergangenheit an. Im Ergebnis entspricht diese Regelung dem Leitbild des Immobilienmaklers, der als Mittler zwischen Verkäufer und Käufer auftritt und beide Seiten nach bestem Gewissen berät.
Nicht ohne Grund ist die Teilung der Provision schon heute gelebte Praxis in der Mehrheit der Bundesländer. Schließlich erbringt der Makler eine Dienstleistung, die von beiden Parteien in Anspruch genommen wird und die sehr umfangreich und anspruchsvoll ist. Immerhin geht es um hohe Werte und nur ein qualifizierter Marktteilnehmer sollte am Markt agieren.
Zur Zeit wird ein Gesetzentwurf vorbereitet, der das parlamentarische Verfahren noch durchlaufen muss. Dieser Prozess wird sich voraussichtlich bis 2020 hinziehen, sodass davon auszugehen ist, dass die Regelung frühestens Mitte 2020 in Kraft tritt - vorausgesetzt, die Große Koalition hält.

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