Aus dem Geschäftsleben

Wahlstedter Lions und Raiba spenden lebensrettenden Defi

von Katja Lassen

Freuen sich über den neuen Defibrillator in der Wahlstedter Geschäftsstelle (An der Eiche 2) der Raiffeisenbank Leezen (v. li.): Lions-Mitglied Alexander Köhn, Lions-Präsidentin Manuela Teutsch, Geschäftsstellenleiter Alexander Kühn, Medizinproduktberater

Wahlstedt (kf). Lebensrettende Defibrillatoren gibt es in Wahl­stedt gleich mehrere. So zum Beispiel im Rathaus, im Kleinen Theater am Markt, im Aqua Fun, in der Sporthalle und bei der Freiwilligen Feuerwehr. Gemeinsam finanzierten der Lions Club Wahlstedt und die Raiffeisenbank Leezen jetzt je zur Hälfte einen weiteren Defibrillator im Gesamtwert von 1.500 Euro für das Wahlstedter Stadtzentrum.
„Uns war wichtig, dass dieser 24 Stunden an sieben Tagen in der Woche für jedermann zugänglich ist“, so Manuela Teutsch, Präsidentin des Wahlstedter Lions-Clubs. „Darum haben wir den Selbstbedienungsbereich der Wahlstedter Raiba-Geschäftsstelle (An der Eiche 2) als Standort für den Defibrillator gewählt“, sagt sie. „Dieser sei im Notfall auch für Nicht-Kunden jederzeit zugänglich. Der Defibrillator ist auch in der von der ASB entwickelten App Schleswig-Holstein schockt gelistet“, verriet Wahl­stedts Bürgervorsteher und Lions-Mitglied Horst Kornelius. Gemeinsam mit Raiba-Geschäftsstellenleiter Alexander Kühn und Lions Mitglied Alexander Köhn lauschte alle gespannt der informativen Vor-Ort-Einweisung durch Medizinproduktberater Gunther Rumstedt von Holthaus Medical.
Dieser versicherte, dass das Gerät dank einer unterstützenden Sprachanweisung auch für Laien absolut einfach zu bedienen sei. Dank eines Selbsttests sei es nahezu wartungsfrei. Lediglich die selbstklebenden Dioden sollten alle zwei Jahre und der Akku alle vier Jahre gewechselt werden, ließ er wissen.
Um den Defibrillator (Defi) vor Missbrauch zu schützen sei es vorteilhaft, dass der SB-Bereich der Raiba Geschäftsstelle in Wahl­stedt videoüberwacht wird. Beim Öffnen des grünen Wandkastens, in dem sich der Defi befindet, ertönt eine lautstarke Alarmfunktion, damit auf den Notfall aufmerksam gemacht wird. Jeder, der in die Situation kommt, helfen zu müssen, sollte jedoch erst einen Notruf absenden und dann mit den Erste-Hilfe-Maßnahme beginnen.

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