25 Anlagenmechaniker bereichern die Branche Ein Beruf mit Zukunft

Bad Segeberg (em). Feierlich hat Lars Krückmann, Obermeister der Innung für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik (SHK) für den Kreis Segeberg, am Freitag, 14. Februar, 25 Anlagenmechaniker feierlich von ihren Lehrlingspflichten freigesprochen. Die Gesellen sorgen für die Umsetzung neuer Energieformen.
„Unser Handwerk ist wichtiger denn je, gerade in einer Zeit des Wandels – ob Klima oder Energie – werden die Elektriker, Kälte – und Klimatechniker, aber vor allem die Sanitär-, Heizungs- und Klimatechniker gebraucht“, betonte Lars Krückmann. „Sie sind aktive Klimaschützer, indem Sie nachhaltige Technologien installieren und abstrakte politische Entscheidungen konkretisieren, indem Sie sie umsetzen“, erläuterte der Leiter des Berufsbildungszentrums Bad Segeberg, Martin Neumann. Er führte weiter aus: „Die SHK-Branche ist zentral für unsere Gesellschaft. Sie sorgt für einen reibungslosen Ablauf des Alltags, zum Beispiel für sauberes Wasser und den Betrieb von Serverhallen. Ihr Beruf ist modern.“
Der Obermeister ermunterte die Absolventen, trotz des Gesellenbriefs in der Tasche nicht das Lernen einzustellen, sondern sich über Weiterbildungen auf dem neuesten Stand der Technik zu halten.
Krückmann dankte den Ausbildungsbetrieben für die Bereitschaft, Lehrlinge aufzunehmen und damit dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken: „Sie haben weder Kraft, Kosten noch Mühen gescheut, um Ihr Wissen weiterzugeben. Das ist in heutiger Zeit nicht immer selbstverständlich.“
Für William Bergstädt, Meister bei Warn Sanitär-und Heizungsbau GmbH in Wahlstedt, ist die Ausbildung junger Menschen „eine Herzenssache“. Der Ausbilder schilderte: „Die Firma bildet seit 50 Jahren aus. Ich finde es schön, mein Wissen weiterzugeben. Denn wer gut ausgebildet ist, kommt einfach besser voran im Leben. Mir ist es wichtig, auf die jungen Leute einzugehen, Verständnis für sie aufzubringen. Sie wünschen sich Respekt – bringt man ihnen den entgegen, bekommt man Respekt zurück.“ Erfolgreich gelernt bei William Bergstädt hat Heizungstechniker Joel Pedroso, der Wahlstedter hat die zweitbesten Prüfungen abgelegt.
Als Bester in diesem Jahrgang hat Kim-Torge Willers abgeschnitten. Der Heizungstechniker hat in Wahlstedt bei Klaus Käshammer (Inhaberin Bianca Herzog) gelernt. Der 32-Jährige hat sich nach einem Abbruch der Ausbildung wieder für den Handwerksberuf begeistern können, den er bereits über seinen Vater kennengelernt hatte. „Mir gefällt die Vielfalt. Außerdem ist es schön, Menschen zu helfen. Wenn Familien mit Kindern es im Winter plötzlich wieder warm haben oder das neue Bad seine Besitzer glücklich macht, freut mich das.“ Kim-Torge Willers möchte sich weiterentwickeln und die Meisterschule besuchen, ob eine Selbstständigkeit folge, sei noch unklar.
Die drittbeste Prüfung hat Bennet Swawola aus Norderstedt absolviert. Der Heizungstechniker hat bei Christian Swawola in Henstedt-Ulzburg gelernt.
Aus dem Verbreitungsgebiet von Basses Blatt haben die Gesellenprüfung bestanden: Heizungstechnik: Jakob Bade aus Bad Segeberg (Ausbildungsbetrieb Bad und Heizung Klink, Klein Rönnau), Joel Pedroso aus Wahlstedt (Warn Sanitär und Heizungsbau, Wahlstedt), Thilo Rönfeldt aus Trappenkamp (Gerry Henning, Trappenkamp), Kim-Torge Willers aus Wahlstedt (Klaus Käshammer, Inh. Bianca Herzog, Wahlstedt) und Leon Pascale Wolter aus Leezen (Lambrecht und Lange, Leezen); Sanitärtechnik: Collin Fey aus Bad Segeberg und Rene Maaßen aus Bad Segeberg (beide Sebastian Carlo Hoppe, Stipsdorf), Ayman Khouli aus Nahe (Olaf Schröder, Nahe), Maxim Rohmaker aus Trappenkamp (Gerry Henning, Trappenkamp) und Florian André Selck (Bor-doni, Bad Segeberg).