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von Gerald Henseler

Dekoratives Flechtwerk aus Baumschnitt

Sylvia Hebel entsorgt ihr Strauchgut nicht. Sie flicht aus den Zweigen Zäune, Beetbegrenzungen und Gartendekorationen.Foto: ohe

Bad Segeberg (ohe). Was aus dem Garten kommt, bleibt im Garten. Nach diesem Prinzip bewirtschaftet Sylvia Hebel ihren Kleingarten. Vor zehn Jahren übernahm die Hamburgerin mit Wurzeln in Bad Segeberg die Parzelle am Stipsdorfer Weg. Hier hat sie sich ein kleines Paradies geschaffen.

Ihren Apfelbaum hat sie radikal beschnitten. Jetzt ist sie dabei, die letzten Äste zu verflechten. Ein großes, dekoratives Herz hat Sylvia Hebel aus dem Abfall des Baumschnitts gefertigt. Es lehnt am Stamm des Apfelbaums und schmückt den Garten.

Aus anderen Zweigen hat Sylvia Hebel einen Zaun geflochten. Im Herbst schmückte die Kleingärtnerin den Flechtzaun unter anderem mit Hortensienblüten. Das Geflecht aus Zweigen setzt Sylvia Hebel auch als Beetbegrenzung ein.

„Jetzt im März wird es Zeit, die Beete herzurichten“, sagt die Kleingärtnerin. Sie hat ihre Anbaufläche in vier Felder unterteilt. Im jährlichen Wechsel baut sie dort Mangold, Kartoffeln, Erbsen, Bohnen, Radieschen und weitere Früchte an.

Die Beete mit Stauden und Blumen hat Sylvia Hebel mit Thymian eingefasst. Kräuter wie Majoran, Pimpernelle, Rosmarin und Salbei nehmen einen großen Bereich des Gartens ein.

Jetzt ist Sylvia Hebel gespannt, ob ihre Vermehrungsversuche bei den Rosen und Johannisbeeren geklappt haben. Im Herbst schnitt sie junge Triebe ab und steckte sie in die Erde. Jetzt hofft sie, dass sie bald ausschlagen und gedeihen.