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von Gerald Henseler

Vorträge von Hans-Werner Baurycza und Peter Zastrow im Restaurant am Ihlsee Zeitreise durch Segeberger Betriebe

Die Gasanstalt mit dem markanten 17 Meter hohen Gasometer in Bad Segeberg gibt es nicht mehr. Am Gasberg ist eine Wohnanlage entstanden.Foto: Archiv Zastrow

Bad Segeberg (zas). Wo verdienten nicht nur die Segeberger ihr Geld? Diese Frage gehen die beiden Lokal-Historiker Hans-Werner Baurycza und Peter Zastrow am Freitag, 7. März, im Restaurant am Ihlsee in Bad Segeberg nach. Zuvor kann man sich ab 18 Uhr an einem Bratkartoffel-Buffet stärken.

Mit ihrem reichlich bebilderten Vortrag, in dem viele Histörchen eingebettet sind, nehmen sie ihre Zuschauer auf eine Reise durch die Segeberger Betriebe mit. Hatten Bauryzca und Zastrow in den beiden vergangenen Jahren die Segeberger Gaststätten und die Geschäfte in Erinnerung gebracht, haben sie sich in diesem Jahr die große Vielfalt der Segeberger Firmen vorgenommen.

Da gibt es eine ganze Reihe von Betrieben, die heute noch existieren, meistens jedoch mit anderen Geschäftsführungsmodalitäten. Wie Möbel Kraft, vor 50 Jahren Bad Segebergs größter Arbeitgeber oder die Kreissparkasse und die Volksbank. Doch die meisten damaligen Arbeitgeber gibt es heute nicht mehr. Wer erinnert sich noch an Kleinol und an Nugget, die an der Bahnhofstraße produzierten. Hier waren nicht nur Segeberger beschäftigt, sondern viele Arbeitnehmer aus dem Umland, die mit Bahn und Bus kamen. Die Automobilhändler mit ihren Reparaturwerkstätten hatten früher direkt in der Innenstadt ihre Firmensitze.

Wer erinnert sich noch an die vielen Textilbetriebe, die über der Stadt verteilt waren? Wer kennt noch die Meierei an der Hamburger Straße und die Druckerei Wäser, ein paar Häuser weiter, wo eine Zeitung und Zeitschriften gedruckt wurden? An der Großen Seestraße lag Segebergs Gasanstalt, aus der dann die Stadtwerke wurde, bis die Schleswag sie übernahm. Wer kennt noch Soledum an der Ziegelstraße? Die chemisch-pharmazeutische Firma, die von 1949 bis 2006 hier ansässig war und Mittel gegen Husten, Schnupfen und Heiserkeit herstellte. Das Gesundheitswesen entwickelt sich von einer Reha-Klinik Anfang der 1970er Jahre zu dem heutigen Klinik-Konzern als Segebergs größter Arbeitgeber.

Es dürfte wieder ein spannender Abend mit vielen Erinnerungen werden. Wer sich in seine Jugend zurückversetzen lassen möchte, sollte sich im Restaurant am Ihl-see rechtzeitig anmelden. Das Bratkartoffelbuffet ab 18 Uhr mit anschließendem Vortrag kostet 27,50 Euro. Wer nur den Vortrag ab 19.30 Uhr hören möchte, zahlt fünf Euro. Als zweiten Termin bietet das Restaurant am Ihlsee den Donnerstag, 24. April, ab 18 Uhr, an. Eine Anmeldung ist möglich unter Telefon 0  45  51 / 8  56  08  06 oder per E-Mail unter Info@ihlsee-restaurant.de.